Seit Einführung des Begriffs der "Emotionalen Intelligenz" durch Daniel Goleman, Forschungen im Kontext des Neuroleadership oder die Entscheidungstheorien Daniel Kahneman und Amos Tversky gewinnt der professionelle Umgang mit Emotionen in Unternehmen an Bedeutung, vor allem in den Bereichen der Mitarbeitermotivation, Konfliktbewältigung und Burn-out Prophylaxe.

Emotionen lassen sich mittels  ALBA-Emoting  regulieren. Dies ist eine Methode, die dazu dient,  grundlegende Emotionen sowie verschiedene Mischformen zu erkennen und positiv wie negativ wahrgenommene Gefühle bewusst auszudrücken bzw. zu steuern.

Die Methode basiert auf Forschungsarbeiten der chilenischen Physio-Psychologin Dr. Susana Bloch et. al (1987). Darauf aufbauend wurde ALBA-Emoting auch für Anwendungen in der Psychotherapie und Personalarbeit bzw. das Coaching ausgearbeitet.

Bloch erkannte, dass jeder der Basisemotionen,  wie Freude, Angst, Wut, Trauer, Zärtlichkeit, ein spezifisches Gefühlsausdrucksmuster (effector pattern) aus Atmung, Körperhaltung und Mimik zu Grunde liegt. Sofern diese physischen Muster bewusst erzeugt und modifiziert werden, können die damit verbundenen Emotionen reguliert werden.  

Alba Emoting in der Personalarbeit und bei Change-Prozessen

Regemäßige Vermeidung und Unterdrückung von Emotionen können zu chronischem Stress führen, und längerfristig zu gesundheitlichen Problemen.  Erfolgreiche Führungskräfte und Mitarbeiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich ihrer Gefühle hinreichend bewusst sind, diese erkennen und akzeptieren, und situationsangemessen steuern können. Auch in der Teamarbeit und Vernetzung spielt der bewusste und regulierte Umgang von Emotionen eine zentrale Rolle. 

ALBA-Emoting als wissenschaftlich fundierte  und in der Praxis überprüfte Methode unterstützt emotionale Selbstreflexion auf einer praktischen körperlichen wie kognitiven Ebene, und ermöglicht die Beziehungsebene der Kommunikation zu verbessern. 

Einer der wichtigsten methodisch-didaktischen Vorteile der Methode ist es, dass die Betroffenen einen experimentellen und erlebnisorientierten Zugang zu Emotionen bekommen ohne, dass das Thema "psychologisiert" wird.

Zudem entlastet die Methode die Emotionen von der moralischen Bewertung. So sind beispielsweise Ärger und Wut per se nicht schlecht, sondern können in angemessener Form auch als notwendige Entschlossenheit und Abgrenzung anerkannt werden, und damit als zentraler Faktor für gelungenes Verhalten am Arbeitsplatz dienlich sein.

Mithilfe spezifischer Übungen, in der eine bestimmte Körperhaltung und Mimik mit dem Ein-und Ausatmen synchronisiert wird, lernt man aus ungewollten emotionalen Zuständem herauszutreten.

structura veranstaltet ab und zu Schnupperworkshops zur ALBA-Emoting Methode, falls Sie dabei sein wollen, nehmen Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! auf